CNC Biegen

Die Abkürzung CNC steht für Computerized Numerical Control und bezeichnet Maschinen, die durch den Einsatz von modernster Steuerungstechnologie dazu imstande sind, eine beliebige Anzahl von Werkstücken automatisch herzustellen. CNC Maschinen biegen also zum Beispiel eine beliebige Anzahl von Rohren nach genau demselben Prototyp. Dieser Prozess ist computergesteuert und hat somit eine kleiner Fehlerquote, als dies ein von Menschenhand gesteuerter Arbeitsablauf hätte.

Es gibt verschiedene CNC Maschinen-Typen zum Biegen von Werkstoffen. Zum einen gibt es die zweidimenstionalen Punkt- und Streckensteuerungen, zum anderen die dreidimensionale Bahnsteuerung. Die modernsten CNC-Maschinen können über mehr als sechs Bearbeitungsachsen verfügen. Die vierte bis sechste Achse führen dabei eine Rotation um die Hauptachse durch.

CNC Maschinen zum Biegen kommen immer häufiger ohne menschliche Hilfestellung aus. Dadurch wird die erforderliche Menge an Hilfspersonal minimiert und es arbeiten nur noch wenige Menschen direkt an den Maschinen. Die Maschinen sind heute sogar schon in der Lage, die Qualitätskontrolle zu übernehmen und bei sich selbst einen möglichen Werkzeugverschleiß zu diagnostizieren. Theoretisch ist es möglich, jede herkömmliche Biege-Maschine durch die Erweiterung mit bestimmten Komponenten zu einer CNC Maschine zum Biegen umzurüsten. Jedoch ist die aufgerüstete Maschine eventuell durch ihre ursprüngliche Beschaffenheit nur eingeschränkt für bestimmte Prozesse einsetzbar wohingegen ein bereits als CNC Maschine konzipiertes Produktionswerkzeug diesen Einschränkungen nicht unterliegt.

Was ist unter CNC-Biegen zu verstehen?

Der Term CNC-Biegen besteht aus der Abkürzung "CNC" und dem substantivierten Verb "Biegen". Bei "CNC" handelt es sich um die Abkürzung für Computerized Numerical Control (zu dt.: computerunterstützte numerische Maschinensteuerung). Unter "biegen" vesteht man die Ausübung eines Biegemoments auf ein Material, welches dadurch eine plastische Verformung erfährt. Beim CNC-Biegen handelt es sich also um die Umformung eines Werkstoffes mithilfe einer CNC-gesteuerten Maschine. Anders als bei der konventionellen maschinellen Herstellung übernimmt ein in die Steuerung der Maschine eingebauter Computer die Aufgabe, die bei herkömmlichen Maschinen dem Menschen zufiel. Das CNC-Biegen existiert seit ca. Mitte der 70er Jahre des 20. Jahrhunderts und wird zunehmend in der industriellen Produktion eingesetzt. Sie ermöglicht eine Rationalisierung und eine Fehlerreduzierung sowohl in der Serienproduktion als auch in der Einzelanfertigung von Objekten.

Beim CNC-Biegen werden Materialien wie Bleche, Drähte, Stäbe und Rohre mithilfe von computergesteuerten Biegemaschinen zu einer bestimmten, vorher definierten Form gebogen. Die Biegemaschine biegt das Metall oder den Kunststoff indem es einen die Elastizitätsgrenze des Stoffes überschreitenden Druck ausübt.

Die Formveränderung ist dauerhaft und kann nicht ohne weiteres rückgängig gemacht werden. Eine Einschränkung hatte das CNC-Biegen jedoch für lange Zeit: es waren lediglich achsparallele Bewegungen möglich. Auch dies ist jedoch seit der Erfindung von drehbaren Maschinentischen kein Problem mehr.

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