Metallbearbeitung

Was sind die Tätigkeitsfelder eines Metallbauers? 

Ein Metallbauer ist ein Fachmann für alle Arten der Metallbearbeitung. Seine Hauptaufgaben sind schmieden, schweißen, löten, glühen und schrauben. Obwohl dieser Beruf auf eine Tradition von ca. 6000 Jahren zurückblicken kann, ist der gleichnamige Ausbildungsberuf noch sehr jung. Die heute gebräuchliche Bezeichnung des Metallbauers ersetzte 1989 die Traditionsberufe Schmied und Schlosser. Der Beruf des in der Metallbearbeitung tätigen Metallbauers splitteten sich ursprünglich auf in die Fachrichtungen der Metallgestaltung, der Konstruktionstechnik, den Nutzfahrzeugbau, die Landtechnik und die Anlagen- bzw. Fördertechnik. Lediglich die drei ersteren Fachrichtungen blieben nach 2002 erhalten. Ein in der Metallbearbeitung beschäftigter Metallgestalter fertig und montiert auf Kundenwunsch oder nach eigenen Entwürfen Einzelstücke, wie zum Beispiel Geländer und Leuchten, an. Diese Objekte dienen zur Dekoration. Dieselbe künstlerische Komponente beinhaltet auch die Konstruktionstechnik. Die dort hergestellten Objekte sind meist Türen, Tore und Fensterrahmen. Auch der Nutzfahrzeugbau hat mit Metallbearbeitung zu tun: hier stellen Metallbauer Fahrwerke, Fahrzeugrahmen, Aufbauten, Bremssysteme, Hub- und Ladevorrichtungen für Nutzfahrzeuge, Landwirtschaftsfahrzeuge und Sonderfahrzeuge her. Auch der Einbau von Sicherheits- und Schließanlagen, sowie die Installation von Tor- und Sonnenschutzanlagenantrieben gehören zu den Tätigkeitfeldern des Metallbauers. In Westdeutschland bezogen Auszubildende in der Metallbearbeitung im Jahr 2003 im ersten Lehrjahr durchschnittlich ca. 450 Euro und im letzten Ausbildungsjahr etwa 600 Euro. Die Frauenquote lag 2002 bei weniger als 0,8 Prozent.

Metallbearbeitung Outsourcing

Auch in der Metallbearbeitung ist Outsourcing nicht unbekannt. Die Auslagerung eines bestimmten Teiles des Produktionsprozesses kann Qualitäts-, Sicherheits- und Know-How-Gründe haben. Oder aber ein Unternehmen wächst so schnell, daß es finanziell gesehen unmöglich ist, im Hinblick auf die Produktion mit der Vergrößerung Schritt zu halten. In der Metallbearbeitung gibt es verschiedene Formen des Outsourcing. Die häufigsten Varianten sind das Business Process Outsourcing, bei dem ein ganzer Unternehmensprozess an ein anderes Unternehmen abgegeben wird, und das Out-Tasking, bei dem einzelne Prozesse an einen Dienstleister übertragen werden. In der Metallbearbeitung steigt der Outsourcing Trend im Allgemeinen stetig an. Jedoch muss man hier einschränkend anmerken, daß die Unternehmen, die Outsourcing betreiben, zunehmend an Qualitätssteigerung, Innovationen und Wachstum interessiert sind und immer weniger an reinen Kostenersparnissen. Metallbearbeitung Outsourcing Verträge haben eine Vertragsdauer von zwei bis zehn Jahren. In ihnen wird festgehalten, welche Leistungen der Drittanbieter zu erbringen hat und es werden Qualität und Quantität definiert. Nach Ablauf der Veträge kommt es meist zu einer erneuten Ausschreibung, bei der alle interessierten in der Metallbearbeitung Outsourcing Branche tätigen Betriebe dem Auftraggeber Angebote unterbreiten, aus denen dieser dann auswählen kann. Oftmals wird dieser Prozess jedoch eher von den Auftraggebern angestrengt, um die marktüblichen Preise zu ermitteln, als um einen oft teuren Anbieterwechsel vorzunehmen.

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